Absturz: Nein, ausnahmsweise ist hier nicht der alkoholbedingte Absturz gemeint, sondern der Absturz von ehemaligen Heroen des Metals, die aus den unterschiedlichsten Gründen nicht mehr im Olymp der göttlichen Musik vertreten sind. Zu den prominentesten Beispielen zählen hierbei Metallica, Rob Halford und Manowar Leider können wir nur in den wenigsten Fällen nachvollziehen welche Sinnkrisen zu einem solchen Qualitätsverlust führen können. Wir hoffen jedoch nach wie vor, dass es sich hierbei um eine nicht übertragbare Krankheit handelt.

Accept: Die Älteren unter uns erinnern sich. Bevor Udo mit irgendwelchen namenlosen, austauschbaren Musikern über irgendwelche Metal-Festivals getingelt ist, war er noch mit einer richtigen Band am Start. Auch wenn 1971 als offizielles Gründungsjahr der Band gilt (Scheisse, glaub die sind doch deutlich älter, als die meisten Mitglieder unseres Clubs), so erschien doch erst 1979 das gleichnamige Debüt-Album. Nach einer zwischenzeitlichen Trennung von Udo Dirkschneider kam es Anfang der 90er Jahre zu einer Reunion (hat wohl mal wieder einer Geld gebraucht) bevor dann 1997 das endgültige (????) Aus folgte. Nicht wenige deutsche Metalheads behaupten, dass danach das Kapitel deutscher Metal erledigt war. Soweit würde ich nicht gehen, allerdings kann man guten Gewissens behaupten, dass mit der Auflösung von Accept das Flaggschiff des deutschen Metals untergegangen ist. Viele Metalbands, die anschließend kommerzielle Erfolge erzielen konnten, haben bisher nicht nachgewiesen, dass sie einen eigenständigen Stil kreieren konnten.

Aggresivität: Ist besonders bei Debut-Alben der Bands zu beobachten, also zu dem Zeitpunkt, da die Bands noch (wie es so schön in Fachkreisen heißt) Eier hatten. Manchmal zieht es sich dann noch bis zum zweiten Album, dann muß die Bands sich wegen Erfolglosigkeit auflösen oder sich den kommerziellen Spielregeln beugen. Das fängt dann meistens ganz harmlos an, da wird dann mal eine Ballade da reingebaut, dann werden die unrunden Sounds angeglichen, die rauhen Ecken weggefeilt und schon klingt das ganze rund und angenehm UND ABSOLUT AUSTAUSCHBAR. Wir fordern mehr Aggressivität, liebe Metalbands zeigt Eier !!!

Alkohol: Tritt verstärkt auf Festivals auf, wo es vielfach dazu dient den schlechten Dosenfraß (Ravioli) schmackhaft zu machen. Der Autor kann es absolut nicht nachvollziehen, wie man in die Verlegenheit geraten kann dieses Zeug anzufassen. Ich trinke es einfach und gut is...


Bangen: „Normalos“ lassen keine Gelegenheit aus sich bei irgendwelchen Tanzveranstaltungen zu blamieren. Und nun stellt Euch vor, wie es aussieht auf Heavy Metal Walzer zu tanzen. Glücklicherweise bekam Tony Iommi (Black Sabbath) beim ersten Versuch das Album „Paranoid“ zu präsentieren einen Krümel Gras in den Hals und wurde während des Auftritts von einem heftigen Hustenanfall geschüttelt. Durch schnelle ruckartige Bewegungen des Kopfes von oben nach unten und von links nach rechts versuchte Iommi den Hals wieder frei zu bekommen. Die anwesenden Zuschauer waren von diesen Bewegungen so überrascht, dass sie versuchten die Bewegungen der Band nach zu vollziehen. So entstand eine Art Wettbewerb zwischen den Zuschauern und der Band. Dieser Wettbewerb wird seitdem immer wiederholt, wenn eine Metalband auf der Bühne steht. Gute Metalheads nutzen JEDE Möglichkeit zum üben und so kommt es immer wieder vor, dass einige Fans vor Ihrer Stereoanlage knien und vor dieser bangen. Wahre Helden sterben niemals....

Bier: Wird fälschlicher Weise oft mit normalem Alkohol verwechselt. Eine der wenigen Sachen, die die Bayern kapiert haben ist die Tatsache, dass es sich hierbei nicht nur um normalen Alkohol handelt, sondern weit mehr ist. Es handelt sich hierbei um das Grundnahrungsmittel der meisten Festivalbesucher und man kann sich glücklich schätzen, wenn man noch genügend kühles Bier im Zelt hat. Wobei die Mengenangabe „genügend“ als Variable zu betrachten ist, die je nach Begleitung sehr weit differieren kann. Böse Zungen behaupten zudem, dass diese Homepage nie ohne diesen kreativen Treibstoff entstanden wäre.

Black Sabbath: Das Jahr 1970 kann man mit Fug und Recht als die Geburtsstunde des Heavy Metal bezeichnen. In diesem Jahr erschien das gleichnamige Album der Band, die sich nach eben diesem Album von „Earth“ in „Black Sabbath“ umbenannte. Nach dem ersten Erfolg kam es, wie es kommen musste. Die Band versuchte sich an bewusstseinserweiternden Drogen und frönte dem Alkoholkonsum. Dieser ständige Missbrauch führte bei den Bandmitgliedern zu paranoiden Dauerzuständen und so begann die Band einen Psychiater aufzusuchen. Dieser hatte die Idee die Ängste über eine Musiktherapie abzubauen. Das Album wurde sinniger Weise „Paranoid“ genannt. Als die Band aufgrund der hohen Ausgaben für Drogen kein Geld mehr hatte den Psychiater zu bezahlen, wurde der Entschluss gefasst, die Bänder des Arztes zu vervielfältigen und zu verkaufen. Da sämtliche Psychiater der Welt dieses Album haben wollten verwundert es nicht weiter, dass die Single über ein Jahr lang in den US-Charts gelistet wurde.

Black Metal: Eine Stilrichtung, die sich eher an die jüngeren Zuhörer wendet. Psychologen haben dafür auch schon eine Begründung gefunden. Dadurch, dass sich die Bandmitglieder als Pandabären tarnen kommen bei den Zuschauern meist positive Erinnerungen an die Kindheit hoch. Eigentlich eine ganz tolle Stilrichtung, wären da nicht die Fans, die prinzipiell alle anderen (Black) Metal-Fans als minderwertig erachten und dabei häufig selbst an Peinlichkeit (Dimmu Borgir) kaum zu überbieten sind. Falls irgendjemand mal eine Gruppe von Black Metalern antrifft, die alle älter als 20 Jahre alt sind, schickt mir bitte ein Photo.

Blind Guardian: Eine wirklich bemerkenswerte Band, die es geschafft hat zu einer der bedeutendsten deutschen Metalbands zu werden. Dies ist um so erstaunlicher, da weder der Sänger wirklich gut ist, noch der Stil wirklich als innovativ zu beschreiben ist. Auch die Texte sind nicht wirklich herausragend und langweilen mit ihren ewigen Herr-der-Ringe-Thema eher. Kann mir irgendjemand mal verraten, warum man ständig einen Epos zitieren muss, der eigentlich nur als Kopie von Robert E. Howards Conan zu bezeichnen ist ??


Candlemass: Spötter behaupten, dass Candlemass nur von Doomköpfen gehört wird. Anderen wiederum ist die Band einfach viel zu langsam. Ich dagegen verbinde die Band mit einem der schönsten Erlebnisse während meiner Festival-Karriere. Die Besucher des Bang Your Head von 2002 werden sich an die Prozession erinnern, bei derer mehrere Metalheads ein Kreuz mit der Aufschrift „Here lies New Metal“ vor die Bühne getragen haben. Danke Jungs......die Hoffnung stirbt halt doch zu Letzt.

Chaoten: Herzlich willkommen im Metal-Universum ;-)

Christen: Intolerante Minderheit, die nicht einsehen wollen, das Heavy Metal die einzig wahre Religion darstellt (oder kann sich jemand daran erinnern, dass wir die USA mit Waffengewalt zum Metal bekehren mussten ??) und daher Alles versuchen die Musik und ihre Fans als Satanisten oder ähnliches zu bezeichnen.

Clubberer: Deutschland ist ein seltsamer Flecken Erde: Zerhackte Schweine im Naturdarm gelten als Nationalgericht, Puddinggesichter wie Johannes B. Kerner oder Bruce Darnell dürfen ins Fernsehen und auf jeden Quadratmeter Straße kommen im Schnitt vier Verkehrsschilder, von denen sich drei wieder gegenseitig aufheben. Kein Wunder, dass die Insassen dieses Landstrichs im Laufe der Jahrhunderte degenerierten und neben der Reformation, der Erfindung des Weltkrieges und der Ausrufung des Freistaates Bayern so manche Skurrilität verbrachen. Was für unsere Nachbarn jenseits von Oder und Neiße von Zeit zu Zeit vielleicht eine Spur zu aggressiv wirkt, ist letztlich jedoch nichts anderes als Unsicherheit. Der Deutsche hat Angst! Und zwar vor allem und jedem, am meisten vor sich selbst. Aus diesem Grund rottet er sich gerne zusammen, denn die Gruppe vermittelt ein Gefühl von Sicherheit. Ob Kegelklub, Fußballverein oder Selbsthilfegruppe der Anonymen Austernlutscher: Gemeinsam sind wir stark! Und so verwundert es wenig, dass sich auch Heavy Metal-Fans, an sich ja verwegene Einzelgänger, die mit einem einzigen Schwerthieb ganze Drachenrudel ausrotten, in den Schoß der organisierten Geselligkeit begeben. Faustregel: Wenn sich mehr als drei Kuttenträger an einer Bushaltestelle treffen, gründen sie einen Club. Und wie es sich für ordentliche Vereinsmeier gehört, muss zuallererst eine Satzung geschrieben werden. Doch Moment! Zum Schreiben wird ein Protokollführer benötigt. Also lieber erstmal Posten verteilen: Neben dem schon erwähnten Notizsklaven benötigen wir einen Vorsitzenden, mindestens einen, besser aber drei Vertreter, dazu Kassenwart, Kassenprüfer und einen Content Manager. Der ist zwar vollkommen überflüssig, aber da es bei Clubgründungen grundsätzlich einen Sportskameraden gibt, der gerne Vorsitzende geworden wäre, aufgrund von Mundgeruch und schleichendem Analphabetismus aber abgelehnt wurde, sind zusätzliche Fantasieämter gerne gesehen. Sollten noch weitere Taugenichtse anwesend sein, so bilden diese ab sofort das Fußvolk. Als solches streben sie keine Posten an, sind aber mit allem unzufrieden und stets die ersten, die mit Austritt oder Amoklauf drohen. Bei Partys (dem einzigen "Zweck" eines Metal-Clubs) saufen sie das meiste Bier und kommen nie zum Aufräumen, beschweren sich aber lauthals, dass der Monatsbeitrag um zehn Cent erhöht werden soll.

Sollten die Mitglieder des Clubs, wir nennen ihn einfach mal "Dragonslayer Bitterfeld MC", diese Hürde genommen haben, ohne sich gegenseitig an die Gurgel gegangen zu sein, dann kann endlich die Satzung in Angriff genommen werden. Doch Moment! Wo soll das Manifest niedergeschrieben werden? Doch wohl bitte nicht an einer Bushaltestelle! Der designierte Vorsitzende verfügt also, dass erstmal ein Clubhaus aufgetan werden muss. Vor zehn oder fünfzehn Jahren gab es dafür die Stadtverwaltung. Die hielt für die verlotterte Jugend ein paar Kellerlöcher und Abrissbuden bereit, die gegen ein geringes Entgelt oder gar für lau zur Verfügung gestellt wurden. Damit war das Kruppzeug von der Straße und Oma konnte auch in der Dämmerung beruhigt zum Bingoabend wackeln. Heutzutage kann sich eine durchschnittliche Stadt nicht mal mehr die Löcher im Asphalt der Hauptstraßen leisten, somit muss auch der zusammenrottungswillige Metaller ungewöhnliche Wege gehen. Kirchengemeinden haben in der Regel einen leer stehenden Raum, der höchstens zweimal im Monat für den Dreh von Ministrantenpornos genutzt wird. Seniorenheime sind eine weitere Möglichkeit, um ein Dach über den Kopf zu bekommen. Vorteil: Die direkten Nachbarn sind schwerhörig und/oder leiden an Alzheimer. Die Anlage darf also voll aufgerissen werden, denn am nächsten Morgen kann sich sowieso niemand mehr an den eventuell gehörten Krach erinnern. Nachteil: Der Geruchsmix aus Inkontinenz, Babywundsalbe und hochgewürgtem Brei, der in solchen Gebäuden traditionell durch die Flure wabert, ist nicht jedermanns Sache. Sollte aber auch dieses Problem gelöst sein, geht es endlich an die Satzung. Leider hat die eben beschriebene Prozedur knappe vier Jahre gedauert, mit dem Resultat, dass eine Satzung überflüssig geworden ist. Die meisten Mitglieder haben längst Familien gegründet, sind nach Aserbaidschan ausgewandert oder haben bei Verkehrsunfällen den Haider gemacht. Der "Dragonslayer Bitterfeld MC" ist also Geschichte, ohne jemals offiziell in Erscheinung getreten zu sein. Doch Moment! Darf in diesem Land ein satzungsloser Club einfach so verschwinden? Nein! Herr Vorsitzender, bitte berufen sie sofort ein Auflösungskomitee ein!

Gastbeitrag von Till Burgwächter - Autor von JGTHM (Juhr Gait Tu Hewi Mettäl) www.adam-und-till.de


Deutscher Metal: Wenn man es genauer betrachtet ist der deutsche Metal deutlich besser, als viele glauben. Leider wird die Szene kommerziell von eher durchschnittlichen Bands ohne Innovationen geprägt. Aber auch hier gilt der Satz „Alles wird gut“, fragt sich nur wann....

Dimmu Borgir: Was soll man zu einer Band sagen die wahrscheinlich zehn mal mehr T-Shirts wie Tonträger verkauft hat ? Aber diese Vermutung würde erklären, warum die meisten so genannten Fans außer „Mourning Palace“ keinen einzigen Song kennen. Es ist natürlich auch viel einfacher die Eltern mit einem bösen Cover zu schocken, als sich die ganze Scheibe rein zu ziehen. Aber wir wollen nicht zu hart urteilen, die Band kann schließlich nichts dafür (Ach nein, könnten auch nettere T-Shirts machen oder ? [Anm. des Zensors])

Dixie: In Fachkreisen auch Scheissekocher genannt. Man kann es nicht beschreiben, welcher Gestank diesem „Klo“ wirklich entströmt, aber er ist auf jeden Fall unvergesslich. Der schlimmste Alptraum eines jeden Metalheads besteht darin, mit diesem Dixie umzukippen, während man in selbigem sitzt oder mehrere Stunden mit Rap und Hip Hop gequält zu werden.

Doro: Leid geprüfte Festivalbesucher (besonders die des Bang Your Head) können nicht nur ein Lied davon singen, sondern ein gesamtes Konzert. Jedes mal, wenn eine Band aus welchen Gründen auch immer ausfällt ist „zufällig“ gerade Frau Pesch anwesend. Und was wollen wir meckern, zumindest der visuelle Eindruck ist überzeugend, da kann man über gewisse akustische Mängel hinweg sehen.

Drumset: Das wahrscheinlich am meisten unterschätzte Instrument der Szene. Ohne gutes drumming keine guten Songs !!! Der Drummer an sich leidet auch darunter, dass die weiblichen Fans doch eher auf den süßen Sänger oder den tollen Bassisten/Gitarristen stehen. Ist ja auch kein Wunder, welches Weibchen will sich schon mit einem schwer arbeitenden, schwitzenden Menschen abgeben ? Und so bleibt den armen Kerl nichts weiter übrig, als sein Werkzeug (Drumsticks) ins Publikum zu werfen, um wenigstens ein bisschen Anerkennung zu gewinnen.


E-Gitarre: Gehört einfach zu jeder Band und man sollte mindestens einen Gitarristen haben der pro Auftritt mindestens ein drei minütiges Solo hin bekommt. Wenn man Gitarristen in der Band hat, die pro Song ein fünf minütiges Solo hin bekommen (und dieses auch bei jeder Gelegenheit demonstrieren müssen), spielt man entweder mit Yngwie Malmsteen, Axel Rudi Pell oder Ritchie Blackmore zusammen.

Ekelhaft: Hier gibt es mehrere Möglichkeiten ans Ziel zu kommen:
  • Musikalisch: Rap, Hip-Hop, Kelly Family
  • Alkoholisch: Guten Wodka mit Red Bull versauen, oder Weizen mit Bananensaft


  • Elektronische Musik: Hallo DAS hier ist ein Metal-Lexikon – Geh Spielen !!!

    EMO der, die das (sucht es Euch aus) Tja EMOs, was soll man jetzt dazu sagen. Laufen recht dunkel rum, tragen Nieten und….scheisse es fällt mir einfach nichts positives mehr ein. Es hat mich schon bei diesen ganzen Schwuchtelmetalbands wie Poison, Cinderella etc. genervt wenn die geschminkt waren. Aber die konnten wenigstens noch (mehr oder weniger schlechten) Metal produzieren. Ich weiß nicht, wo diese EMOs herkommen, aber laut der allgemeinen Lehre sollen sie die Antwort auf die Emotionslosigkeit der Gesellschaft sein…. Naja, ich hatte beim Bangen auf der Tanzfläche eigentlich immer ein tief emotionales Gefühl und sei es nur, dass ich mich darüber aufgeregt habe, dass der andere längere Haare oder das bessere Timing beim Bangen hat. Nichts gegen EMOs, lasst sie einfach in Ruhe gefühlvoll in eine bessere Welt gehen….. .

    Erektion: Kann einem Metalhead schon mal häufiger passieren. Andere Männer brauchen dafür Pornos, Frauen oder ähnliches. Bei Metalheads genügt ein Bier und der Auftritt der Lieblingsband (und der Auftritt kann auch ruhig von CD aus erfolgen).

    Ewig Gestrige: Mindestens Einen findest Du bei jeder Veranstaltung. Das beginnt dann immer gleich: „Mein Gott ist das schlecht. Früher.....“ Ich könnte jetzt natürlich die Toten Hosen zitieren, aber die kennen halt Manowar / Rob Halford / Helloween / Metallica / Slayer / [.....] nicht von früher, sondern nur noch die Plastik Versionen von heute.


    Fanzine: Wie Euch sicher nicht entgangen ist habe ich in diesem Lexikon vieles durch den Kakao gezogen, über Bands und Fans gelästert, aber das, was ich hier schreibe meine ich völlig ernst. Herausgeber von Fanzines verdienen unseren allerhöchsten Respekt, sie halten den Metal am Leben und geben neuen Bands die Chance sich zu präsentieren und das alles unter großem persönlichen Einsatz. Dies sind die wahren Heroen des Metals und nicht irgendwelche Bands die sich als Kings of Metal oder Metalgods bezeichnen. Danke Jungs und Mädels.....

    Festival: Genug davon schon nach einem vierstündigen Konzert wieder nach Hause gehen zu müssen ? Du willst mehrere Tage hinter einander nur von Steak und Alkohol leben, auf duschen und Hygiene verzichten, Dein Geschäft auf einem Dixie verrichten und den ganzen Tag nur Rufe wie „Slayer“, „Ficken“ oder „Helga“ hören ? Du willst Dein Bett gegen eine harte Isomatte und einem Schlafsack tauschen, Deine Wodkamelone mit Ameisen genießen ??? Okay herzlich willkommen auf einem Festival. WIR übernehmen jedenfalls keine Haftung !! Vor allem nicht für Nachwuchs der gut neun Monate später das Licht der Welt erblickt.

    Ficken:
  • Ein Schnaps
  • Ausgefeilter literarischer Erguss, der von Metalheads auf jeden Festival rezitiert wird.


  • Freunde: If you're not into metal, you are not my friend..... Ach ja und Bier solltest Du auch noch mögen und den oberen Satz bitte nicht zuuuuuuuu ernst nehmen ;-)

    Frühstück für Gewinner: Ein Glas Sprudel, dem eine Calcium-, eine Magnesium- und eine Multivitamintablette zugesetzt wird. Schmeckt absolut ätzend, weckt aber die Geschmacksnerven des Gewinners wieder auf. Dafür kann der Spaß durch komplette Fehl- und Überdosierung nicht gesund sein, das stört den Gewinner aber auch nicht, er freut sich eher darüber, etwas Gutes für seine Gesundheit getan zu haben.


    Gebote: Sind im Heavy Metal äußerst übersichtlich:
  • Du sollst dem Heavy Metal ehren und würdigen
  • Du sollst dem Heavy Metal kein falsches Zeugnis reden
  • Du sollst den edlen Gerstensaft huldigen
  • Du sollst keine falsche Musik neben dem Heavy Metal haben.


  • Gegner: Aus Platzgründen können wir hier leider nur einige aufführen:
    - Politiker: Man nehme an, es ereignet sich ein Amoklauf an einer deutschen Schule. Wie immer in solchen Situationen muss ein Schuldiger her. Also beginnt man die Besitztümer des Amokläufers zu durchwühlen. Immer gerne gefunden: Horrorfilme, Killerspiele, CDs und Heavy Metal CDs. Warum ich Heavy Metal CDs separat aufführe ?? Ganz einfach, weil die restlichen CDs keinen Menschen interessieren und man sich darauf konzentriert, dass die aggressive Ader des Heavy Metal das Kind versaut habe. Und schon muss man als Politiker sich nicht mehr dafür rechtfertigen, dass man keine Aktions- programme gegen rechte Propaganda auflegt, die Jugendhäuser schließt und das Geld für Streetworker lieber in den Überwachungsstaat steckt. Aber im Grunde auch verständlich, während es im Rap und Hip Hop nur darum geht, dass die East Side die West Side mit Knarren und Messern abschlachtet wird im Heavy Metal die reale Gewalt (Wie tötet man einen Drachen) beschworen.
    - Kirche: Siehe Politiker. Hinzu kommt noch, dass die bösen Metaler immer gegen die Kirche seien.
    - Lehrer: Ich weiß nicht genau woher diese Abneigung rührt, aber wahrscheinlich hat irgend ein Lehrer doch mal die Twisted Sister Videos auf Youtube gefunden. Shit happens.....

    Gehör: Metal macht taub. Du solltest Dich also entscheiden, entweder Metal oder Gehör....

    Goddess of desire: Eine Band, die im Grunde Ihres Herzens den wirklichen True Metal huldigen. In Ihrer Bühnenshow sieht man brennende Pentagramme, halbnackte (und verflucht scharf aussehende) Frauen, die auch noch Feuer spucken und das ganze wird dann mit den entsprechenden Musik / Texten dargeboten. Und die Jungs verkaufen dann noch an ihrem eigenen Verkaufsstand Metal-Merchandise und das i.d.R. Das ganze Festival über. Und im Gegensatz zu so genannten anderen „Kings of Metal“ kann ich mir jetzt auch nicht vorstellen, dass die Show wegen eines fliegenden Bierbechers abgebrochen wird. Wäre wirklich alles gut, wenn die nicht ausgerechnet aus den Niederlanden kämen (jeder Fußballfan weiß wovon ich schreibe....)

    Gras: Untergrund, auf dem man am einfachsten sein Zelt aufbauen kann ;-)


    Hammerfall: Kann man hören, muss man aber nicht. Ein typisches Beispiel dafür, wie eine durchschnittlich begabte Band durch ein hervorragendes Management zum Überflieger des True Metal gemacht werden kann. Realistisch betrachtet hat man jeden Song mindestens schon zehn mal vorher von sieben unterschiedlichen Bands aus den 80er Jahren gehört. Die Band sei denen empfohlen, die die Originale nicht kennen. Spötter behaupten, dass der Name Hammerfall so entstand, dass dem Sänger eines Tages beim Basteln für den Schülerwettbewerb ein Hammer auf den großen Zeh gefallen sei. Bei dieser Aktion habe er dann seine Stimme entdeckt.

    Happy Metal: Komische Unterart des Metals. Leider nur begrenzt witzig (JBO), der Rest, der Bands, die in dieser Sparte ein gruppiert werden ist schlicht und ergreifend schlecht. Wer Freedom Call schon mal live gesehen hat (Verzeihung sehen musste), weiß wovon ich rede. Die wichtigste Erkenntnis die uns der Happy Metal gebracht hat, lässt sich in folgenden Satz zusammen fassen: Satan ist doof ;-)

    Hard Rock: Liebe Metal-Gemeinde, vergesst es einfach. Wir sind hier in einem Metal- Lexikon. Hard Rock ist für Eure Eltern.

    Heavy Metal: Tja was soll ich dazu sagen. Für uneingeweihte Ignoranten nichts weiter als Lärm (der Herr verzeihe ihnen ihre Unkenntnis, ich tue es nämlich nicht). Gebildete Menschen dagegen sehen in dieser Musik die Offenbarung, die Erkenntnis und den Lebensinhalt. Wenn man Eltern auf Heavy Metal anspricht erhält man meistens folgende Antwort: Ja mein Sohn/meine Tochter macht gerade eine Phase durch. Aber das geht sicher bald vorbei. Ja liebe Eltern das geht vorbei, wenn das Leben eures Kindes beendet ist und nicht früher.

    Helloween: Kürbisfetischisten aus Deutschland, die immer mal wieder ein Album veröffentlichen. Für manche die Offenbarung des deutschen Metals, für die anderen eher so wie amerikanische Süßigkeiten, zu süß um wirklich Metal zu sein. Ich fordere alle Leser dieses Textes auf den armen Jungs ein englisches Wörterbuch zu schenken, vielleicht können sie in ihrem hohen Alter noch lernen, dass sich Halloween doch etwas anders schreibt....

    Hi Tops: Knöchelhohe, weiße Turnschuhe, die mit Vorliebe von Metallern, die in den 80ern steckengeblieben sind, in Kombination mit viel zu engen Stretchjeans getragen werden. Das wäre ja nicht weiter tragisch, wenn eben diese Schuhe auch zum modischen Standardreportoire eines jeden Lans gehören würden.

    Hölle: Für Metalheads so etwas wie ein Urlaubsparadies. Schön warm, geile Musik, jede Menge Staus und man trifft wahnsinnig viele Bekannte. Nur die vielen Politiker stören...

    Humor: Braucht man ziemlich viel, um dieses Lexikon zu ertragen.

    Hype: Passiert in der Metalszene alle paar Monate mal immer wieder. Dabei unterscheidet man zwei grundsätzliche Unterarten des Hypes:
  • Hype um einen Newcomer: Irgendeine Schülercombo spricht den Vater/Onkel/Bruder... des Sängers (oder eines anderen Bandmitglieds an), der zufällig bei einem Metalvertrieb oder einer Plattenfirma arbeitet und gibt die CD direkt an den Chef des Unternehmens weiter. Dabei lässt er folgende magische Worte fallen: „Die Jungs, die sind so heiß, dass wird der größte Überflieger seit ...... Wenn wir die nach oben bringen, haben wir für alle Zeiten ausgesorgt.“ Nun müssen nur noch die führende Metal-Presse überzeugt werden (Erhöhung des Anzeigenbudgets etc....) und schon beginnt die internationale Presse sich zu überschlagen Dieser Hype endet meistens nach einigen Monaten, immer wieder daran erkennbar, dass das gleiche Magazin, dass die Band vor einem Vierteljahr noch auf den Thron des Metals gehoben hat einige Ausgaben später anfängt sich über die gleiche Band lustig zu machen. Leider dauern einige Hypes auch länger an (das sind die schlimmen).....
  • Hype um eine länger bestehende Band: Grundvoraussetzung dafür ist eine Trennung der Band und eine anschließende Reunion. Am besten war die Band schon in den 80ern aktiv und mindestens ein Redakteur eines Metalmagazins hat die Band beim ersten Auftritt in einer Garage live gesehen oder hat von irgend einem Kumpel vor Urzeiten mal ein Tape bekommen, welches inzwischen durch häufiges Abspielen kurz vor der Auflösung begriffen ist. Das positive an diesem Hype ist die geringe Halbwertzeit. Die fortschreitende Arthritis verhindert in der Regel eine längere Phase.



  • Igel Metal: Webzine und Spamforum für Metaller aus ganz Deutschland. Entwickelte sich von einen kleinen Wacken-HMC zum +200-Seelenforum.

    Impotenz: Eine Krankheit, die ausschließlich (Überraschung !!) Männer befällt. Der Patient versucht in der Folge seine Impotenz dadurch zu überspielen, dass er von sich behauptet der „trueste“ aller Metaler zu sein oder ein Pakt mit Satan geschlossen zu haben. Wobei man sich bei der zweiten Behauptung wirklich fragen muss, was es denn bringt Jungfrauen zu opfern, andererseits was soll man bei Impotenz auch anderes mit Jungfrauen machen.

    Intelligenz: Entwickelt sich umgekehrt proportional zum Bierkonsum. Macht bei Metal allerdings auch nicht so viel aus, da die Intelligenz bei Texten wie „kill, fuck, die.....“ auch nur bedingt gefordert ist. Im Gegensatz zu den meisten anderen Musikrichtungen benötigt man aber noch Intelligenz, zumindest um den musikalischen Anspruch noch folgen zu können. Und vom Hörensagen habe ich auch schon mitbekommen, dass es wohl auch Bands gibt, die Wert auf anspruchsvolle Texte legen (Spalter !!!!!).....

    Iron Maiden: Wenn man alle Metalfans befragen würde, welches DIE Metalband überhaupt ist, würde die Antwort der Meisten wohl eindeutig auf diese Band fallen. Die Gründe sind vielfältig, absolut einmalige Gitarrenriffs, einen hervorragenden Sänger (manche behaupten sogar drei hervorragende Sänger) und nicht zu vergessen ein absolut putziges Maskottchen, dass schon durch die ganze Weltgeschichte gereist ist. Als Mann ist das immer wieder ein beruhigendes Gefühl, wenn man sieht, dass man mit den einfachen Dingen Erfolg haben kann. Männer sind simpel....


    Jack Daniels: Wird manchmal fälschlicher Weise als Whisky bezeichnet. Gut ich weiß über Geschmack lässt sich streiten, aber mal ehrlich Brennspiritus bleibt Brennspiritus und es schmeckt auch so. Andererseits hat Jack Daniels auch seine gute Seiten, denn ohne diesen wäre Lemmy von Motörhead schon längst nicht mehr am Leben. Es gibt Wissenschaftler, die behaupten, dass man nach Lemmys Ableben, das Blut direkt als Basis für den nächsten Jack Daniels benutzen kann.

    Jesus: Mythische Gestalt, die sich aus dubiosen Gründen an ein Kreuz nageln ließ (es ist dabei nicht überliefert, ob es sich um ein Andreaskreuz oder ein anderes handelte), um so der erste Shouter der Metalszene zu werden. Es ist nicht zu empfehlen diesen Schritt nach zu machen, auch wenn der Erfolg umwerfend war. Erst zerriss er mit seinem Schrei mehrere Gardinen und wurde anschließend von Gott aufgrund seines Gesangs begnadigt (na gut vielleicht waren auch verwandtschaftliche Verbindungen maßgebend) und vom Tod für sein letztes Konzert zurück geholt. Dieses Konzert war so brillant, dass er selbst 2000 Jahre nach seinem Tod noch sehr viele Anhänger hat. Leider sind diese auf normale langhaarige Metalfans selten gut zu sprechen, da nur ihr Idol lange Haare tragen darf. Schade eigentlich....

    Judas Priest: Mitbegründer der NwoBHM-Bewegung. Hatten in der Vergangenheit große Alben und großartige Live-Auftritte. Die einzige Band, die man trotz megapeinlicher Videos (Breakin`the law !!!) immer noch ernst nehmen kann. Auch dieser Band blieben Schicksalsschläge nicht erspart. So wird seit der legendären Painkiller-Tour der Originalsänger immer noch vermisst. So kam die Band auf den genialen Einfall aus den Spermienrückständen aus dem Arsch einer der Roadies einen neuen Rob Halford zu klonen. Um die Zeit dazwischen zu überbrücken wurde ebendieser Roadie zwischenzeitlich als Sänger aktiv (oder glaubt ihr etwa das war Zufall, dass der soooo hoch kommt). Als der Klon ausgereift war wurde der Roadie (leider) wieder aussortiert und der Klon übernahm das Mikro. Das Problem war nur, dass die Augen nicht so gut gelungen waren und der Klon daher immer mit Sonnenbrille auftreten muss. Auch hat er bis zum heutigen Tag die Texte der Songs nicht im Kopf und so muss er jedes mal mit seinem Motorrad (ersetzt den Rollstuhl, da er aufgrund zu schnellem Wachstums keine stabile Knochendichte aufbauen konnte) an den Teleprompter fahren, um den Text ablesen zu können. Das ärgerlichste an der Sache ist allerdings, dass der Gesang bei weitem nicht mehr an den Gesang der 80er heran reicht. Und ausnahmsweise mal ein wirklich ernst gemeinter Satz in diesem Textteil: Ersetzt diesen Klon bitte durch Tyrant (Jag Panzer), der kann wenigstens hoch singen....


    Kaffee: Einer der wichtigsten Drogen auf allen Festivals. Wer kennt das nicht, da krabbelt man gerade aus dem Schlafsack bzw. aus dem Zelt und hat lediglich vier Fragen: Muss die Sonne so hell sein ? Hätte ich das letzte Bier gestern weglassen sollen ? Wo sind die Kopfschmerztabletten ? Wie zum Geier komm ich ganz schnell an einen Kaffee ran ? Zum Glück kennen die meisten Festivalbetreiber diese Problematik und haben die grandiose Güte jede Menge Wasser mit einem Teelöffel Kaffeepulver für einen spottbilligen Preis von knapp unter 5,00 EUR an jeden Interessierten zu verscherbeln. Und jedes mal schwört man sich, dass man für diesen schlechten Kaffee nie wieder so viel Geld ausgeben wird. Und alle die sich das geschworen haben, trifft man am nächsten Morgen wieder an der gleichen Stelle. Und hier noch der Tipp der Redaktion für die Herstellung eines wirklich guten Kaffees: Man nehme eine 500 gr. Packung Kaffee und feuchte das ganze mit einer halben Tasse Wasser an. Dann kommt der Jack Daniels-Test. Man nehme eine volle Flasche Jack Daniels und lege sie auf das Gemisch. Geht die Flasche unter hat man entweder zu viel Wasser oder zu wenig Kaffee genommen.

    Killernieten: Braucht man, wenn man das Gefühl hat, dass man sonst nicht ernst genommen wird. Man kann sich mit diesen Teilen äußerst beliebt machen, wenn man eng gedrängt vor der Bühne steht. Sollte Ihnen der Träger eines solchen Accessoires auf die Nerven gehen empfehlen wir folgende Vorgehensweise: Den Träger stolpern lassen und dann seine Arme nehmen und diese in den Boden drücken. Wenn sie die Vorgehensweise richtig umgesetzt haben, steckt das Opfer im Boden fest und nervt nicht mehr. Gutes Gelingen....

    Konzert: Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Oder anders formuliert, hier merkt man, ob man die Alben im Studio nur gut klingen, weil man drei Mischer die schlechten Stellen hat bearbeiten lassen, oder ob man wirklich was von seinem Geschäft versteht. Gute Konzerte können mit gutem Sex gleich gesetzt werden.

    Kutte: Es gibt hier ein paar Regeln, die man beachten sollte:
    1. Der Backpatch auf der Kutte: Sollte nach Möglichkeit Deine Lieblingsband sein
    2. Die Patches sollten selbst von Hand angenäht werden: Völliger Nonsens, wichtig ist nur, dass viele Patches drauf sind, ob Du die selber nähst, eine Nähmaschine nimmst, Omi/Mutti/Freundin ausnützst oder die Dinger mit Sprühkleber fest machst.... Deine Entscheidung....
    3. Taufe der Kutte: Bitte immer Bier zum Taufen nehmen
    4. Waschen der Kutte: Möglichst unterlassen, tut den Patches nicht gut und eine Kutte, die nach Lenor duftet ist irgendwie auch nicht das wahre....
    5. Tragen der Kutte: So oft wie möglich, nach Lust und Laune (Temperatur) beim bangen auch abnehmbar...


    Lautstärke: Nicht zu unterschätzender Faktor, der darüber entscheiden kann, ob ein Konzert gelingt oder eben nicht.

    Lästern: Prinzipiell erlaubt, am besten über Rapper, Hip-Hopper (klingt nicht nur wie `ne Krankheit) oder ähnliche Figuren...

    Leber: Meines Wissens nach das einzige Organ, welches mit seiner Aufgabe wächst. Es stellt sich nur die Frage, ob das wirklich gut ist. Also liebe Leser, bitte mit dem Genuss alkoholischer Getränke vorsichtig sein.

    Lieblingsband: Mein Tipp, jeder sollte sich eine eigene zulegen. Seid aber nicht enttäuscht, wenn auf einmal Leute, denen man bisher einen ganz guten Musikgeschmack zugetraut hat, auf einmal über Eure Lieblingsband ablästern. In diesem Fall gibt es drei Möglichkeiten:
  • Voll auf die Fresse hauen (nicht empfehlenswert, da man sonst ggf. bald sehr, sehr wenige Freunde hat).
  • Den Kumpel als Ignoranten abstempeln und sich anschließend bei einem Bier wieder mit ihm versöhnen und dieses Thema nicht mehr so oft anschneiden.
  • Den Kumpel schnappen und ab zum nächsten Konzert, wenn die Jungs wirklich gut sind, wird ja wohl auch Dein Kumpel sich überzeugen lassen. Auch hier gilt: Schlechtere Konzerte werden mit entsprechender Lautstärke und Bierkonsum besser....


  • Lockerungsübungen: Wieder mal zu lang vor dem Computer gesessen, irgendwelche schwachsinnigen Metal-Lexika durchgelesen und jetzt tut das Genick weh ? Kein Problem: Sofern es Donnerstag ist und Du in der Nähe der RoFa Ludwigsburg wohnst, ab auf die Tanzfläche und sich bei guten Old School Metal beim bangen auf der Tanzfläche den Frust rausbangen und sich erholen. Falls diese Konstellation gerade nicht zutrifft gibt es noch die Möglichkeit die Lieblings-CD in den Player zu knallen, sich vor die Lautsprecherboxen hin zu knien und dann bangen was das Zeug hält. Dabei ist ein genaues Gleichgewicht in der Lautstärke einzuhalten. Nicht zu leise, da sonst keinen Spaß, aber auch nicht zu laut, sonst stören die Nachbarn zu früh (Das kann man natürlich umgehen, wenn man RICHTIG laut hört, allerdings kann das zum Rauswurf aus der Wohnung führen, also Vorsicht).


    Manowar: Eigentlich würde ich ja lieber über ernst zu nehmenden Metal schreiben, anstatt über Fellstiefel tragende True-Metaler. Aber ehrlich gesagt muss man zugeben, dass Manowar eigentlich eine ganz gute Band ist. Prinzipiell.... Leider wird der gute Eindruck durch das ständige Gepose eines gewissen Bassisten ziemlich kaputt gemacht. Jungs es ist nicht nötig ständig die Qualität des deutschen Biers auf der Bühne zu verherrlichen. Wir wissen, dass Ihr Amis soviel Ahnung vom Bier hat, wie ein Eskimo vom Ananas züchten... (Und am Rande bemerkt, wenn Euch so viel am Bier liegt, warum brecht ihr dann Konzerte ab, bei denen Bierbecher auf die Bühne fliegen ?) Es ist auch nicht nötig Euch bei jeder Show mehrere Mädels aus dem Publikum zu holen. Die kommen nach dem Auftritt schon ganz automatisch Backstage.... (Ob das an diesem tollen Song zum Weltfrauentag „Pleasure Slave“ liegt ?) Und es ist vor allem nicht nötig, dass ihr ständig ins Fitness-Studio rennt. Erstens sieht es scheiße aus, wenn man vor Kraft kaum noch laufen kann und zweitens könnte man die Zeit sinnvoller nützen, zum Beispiel im Studio..... Nur so zur Erinnerung euer letztes gutes Album ist von Anfang der 90er, das war kurz nach dem Mauerfall.....

    Metalhead: Ja das sind sie, die Jungs (und Mädelz) vor denen Euch Eure Eltern immer gewarnt haben. Langhaarige Bombenleger, die es nicht mal für nötig erachten ihre Kutte wenigstens mal alle paar Monate zu waschen. Dann grölen sie ständig irgendwelche Lieder, reisen ihren Bands hunderte von Kilometern hinterher, erschrecken kleine Kinder und trinken ständig Bier. Wer kann so etwas bloß gut heißen ? Na wir natürlich, was können wir schon dafür, dass der ahnungslose Rest das nicht versteht ?

    Metallica: Es war einmal...... Eine wirklich gute Thrash Metal Band mit Biss und Eiern. Dann kam der kommerzielle Erfolg und die Geschichte mit Biss und Eiern war irgendwie recht schnell erledigt. Inzwischen weiß ich nicht mal mehr, ob man das noch als Metal bezeichnen kann oder ob diese Musikrichtung inzwischen schon als Hard Pop ein gruppiert werden sollte. Vermutungen, dass die schlechte Musik ursächlich mit den Drogenentziehungskuren der Band zu tun hat, konnten im Übrigen bisher nicht bewiesen werden. Andererseits konnte mir auch bisher niemand das Gegenteil beweisen....

    MP3´s: Gängiges Mittel, um „mal in die neue Platte von XYZ reinzuhören“ oder die Platte von XYZ nicht kaufen zu müssen. Das das illegal ist und überhaupt kein metallisches Flair hat, juckt die wenigsten Metaller unter 25. Alle älteren und/oder Thrasher sehen das kompett anders und haben beeindruckende Platten- und/oder CD-Sammlungen


    New Metal: Man stelle sich vor man geht in den USA auf die Schule und hat die Schnauze voll von der üblichen Musik. Irgendwann ist man dann so genervt, dass man überlegt, dass man eine eigene Band gründen könnte. Das ganze soll dann schon irgendwie so cool klingen, wie bei den Bands aus den 80ern. Dabei gibt es allerdings ein paar Probleme. Der einzige der halbwegs singen kann ist der Schleimer vom Schülerchor, der seine gute Noten nicht durch das Mitwirke in irgendeiner komischen Garagenband riskieren will und so nimmt man einen Schüler, der notentechnisch nichts mehr zu verlieren hat. Blöd nur, dass diese Jungs meistens nicht so eloquent* sind und daher beim ablesen des Textes immer wieder ins Stocken geraten und daher eine Art Stottergesang heraus kommt. Das ganze wird dann noch dadurch ergänzt, dass man einen Drummer nehmen muss, der vom vielem Computer spielen schon chronische Arthrose in beiden Unterarmen und Händen hat, oder wie ist es sonst zu erklären, dass sich dermaßen Unbegabte hinter ein Drumset klemmen. Die mussten das doch schon mal besser können.... Vervollständigt wird das ganze durch zwei „Gitarristen“, die das spielen auf der Playstation bei Guitar Hero gelernt haben. Damit das Unvermögen der Band nicht ganz so schlimm ins Auge fällt, wird während des Mischens die Aufnahme verzerrt, um so vom Schlimmsten abzulenken. Ich bin mir auch noch nicht ganz sicher, was schlimmer ist: Schlager oder New Metal ? *Wie Du weißt nicht was eloquent bedeutet: Schlag es nach oder hör weiter New Metal ;-)

    New Wave of British Heavy Metal (NWoBHM): Es gibt nur einen Begriff, der diesen Stil für den Heavy Metal charakterisiert: Der Urknall ! Und ganz im Vertrauen, wir hätten gerne viel viel mehr davon.....

    Nieten: Gibt es auch im Heavy Metal Universum jede Menge ;-) In früheren Zeiten konnte man sogar an der jeweiligen Form der Niete den Metalstil des Trägers erkennen. Heute gilt die klassische Unterscheidung nicht mehr und man kann es auf einen einfachen Nenner bringen: Je länger, desto mehr muss man wohl kompensieren...

    Nightwish: Der Versuch schlechte Musik mit optischer Ablenkung zu kaschieren ist an sich nicht strafbar, aber muss man außerdem noch unbedingt wie eine schlechte Kopie von ABBA klingen ?

    Norris, Chuck: Chuck Norris hört kein Metal – Chuck Norris ist Metal Wenn Chuck Norris Metal hört – Dann hört Metal Chuck Norris

    Notausgang: Kleine, aber siffige Kellerkneipe in Gingen, wo es glücklicherweise dunkel genug ist, um den Sauberkeitsgrad der Gläser zu überprüfen. Es kann auch mal vorkommen, dass eine Schale Mehlwürmer dort steht, wo man Erdnüsse oder sonstiges Knabberzeug erwartet. Egal, es ist doch am wichtigsten, dass die Musik stimmt und das tut sie.

    Notstand: Wer eine fremde Sache beschädigt oder zerstört, um eine durch sie drohende Gefahr von sich oder einem anderen abzuwenden, handelt nicht widerrechtlich, wenn die Beschädigung oder die Zerstörung zur Abwendung der Gefahr erforderlich ist und der Schaden nicht außer Verhältnis zu der Gefahr steht (§228 BGB). Auf uns übertragen heißt das Folgendes:
  • Ja Du darfst dem DJ seinen Alkohol entziehen, wenn er Scheiße auflegt oder gar zweimal den selben Song hinter einander spielt, weil er zu besoffen ist.
  • Ja Du darfst einem Idioten eine auf die Fresse hauen, wenn Du beim DJ stehst, gerade Slayer läuft und er / sie sich etwas von dieser Band wünscht und Du meinst: „Es läuft doch Slayer...“ „Ja aber nicht Rain in blood...“ (am besten mehrfach...)
  • Ja es ist Dir erlaubt Lautsprecher mit gezielten Fußtritten außer Gefecht zu setzen, sofern gerade Hip Hop, Rap, Dieter Bohlen, Kelly Family o.ä. Dein Gehör beleidigt.


  • NSBM: Akronym für etwas, dass die Menschheit nicht braucht.


    Odin: So eine Art Jesus-Ersatz für die Metalgläubigen. Angeblich hat Odin die Welt geschaffen, in dem er einen sechsköpfigen Riesen erschlug und aus dessen Körper die Welt erschuf, das Blut des Riesen ergab den Ozean. Bei der Siegesfeier trank Odin dann jede Menge Met und jede Bier, bis er auf die Idee kam seine Bierflasche mit seinem rechten Auge zu öffnen. Dies ging leider schief und so verlor Odin sein Auge. Im Laufe seines weiteren Lebens bekam er durch diesen physischen Defekt massive psychische Probleme. Dadurch kam er im weiteren Verlauf seines Lebens auf die Idee verschiedene Genexperimente durch zu führen und so erschuf Odin ein Pferd mit acht Beinen, zwei sprechende Raben und diverse andere genetisch veränderte Kreaturen. Während eines schweren psychotischen Schubs vertilgte Odin in seinem Wahn alle seine Genexperimente und erbrach sich kurz vor seinem Sterben mit einem „Ragnarök“ auf seinen Lippen. Wenn Euch also jemals fragt, warum Metalheads so komische Gesellen sind erzählt dem/derjenigen einfach was für komische Götter im Metal-Universum so rumrennen.....

    Open Air: siehe Festival

    Ooooohhhhhhooooohhhhhhh: Man kennt das ja, man spielt einen Song, keine Sau interessierts, die eine Hälfte geht aufs Klo, die andere eine rauchen und wiederum die andere ein Bier holen. Dein Publikum zeigt Dir die kalte Schulter, Verzweiflung greift um sich, Du musst Dein Publikum wieder wecken. Und da Du einfach keinen guten Song hast, greifst Du zum allerletzten Mittel und das lautet: Ooooohhhhhhooooohhhhhhh......

    Opfer: In vielen Musikrichtungen werden Jungfrauen irgendwelchen Göttern geopfert. Im Metal-Universum ist dies nicht möglich, es gibt einfach viel zu wenige Jungfrauen. So kam die Gemeinde auf die brillante Idee einfach Bier zu opfern und dies rituell zu trinken. Prost !!!

    Osbourne, Ozzy: Sozusagen der Madman des Heavy Metal. Wissenschaftler rätseln bis zu heutigen Tag, warum ein Mensch mit einem solchen Drogenkonsum überhaupt noch leben kann (vielleicht sollten sie sich mal mit KISS oder Lemmy unterhalten....). Die Historiker des Metals streiten sich noch, ob Ozzy aufgrund des Drogenkonsums bei Black Sabbath durchdrehte oder ob sein psychischer Schaden durch die Ansteckung mit Tollwut im Januar 1982 (kulinarische Erfahrungen mit Fledermausköpfen) bedingt ist. Auf jeden Fall begann er zu dieser Zeit seine Bühnenshows dadurch aufzuwerten, dass er sein Publikum mit Abfall bewarf. Dieses Ritual wurde dann Ende der 80er Jahre beendet, da mit der Einführung des grünen Punktes Abfall zu einem wertvollen Rohstoff geworden war. Dadurch konnte sich Ozzy endlich eine Entziehungskur leisten und begann in der Folge seine Drogenzeit mit Hilfe eines Psychiaters zu überwinden.
    Leider kam dieser Psychiater auf die schwachsinnige Idee das Familienleben der Osbournes auf Video auf zu nehmen und dieses Video bei einem Psychiaterkongress in den USA vor zu spielen. Das Publikum war so begeistert, dass einer der Psychiater der Verbindung zu einem bekannten Fernsehstudio hatte (in Frage kommt also jeder) auf die Idee kam das Video als Telekolleg aus zu strahlen.
    Da viele Eltern Probleme mit der Musik ihrer Kinder haben („das ist nur eine Phase, das geht bald vorüber...“), wurde die Sendung immer populärer und schaffte es schließlich weltweiten Ruhm zu erlangen.


    Piratensender: Sollte es deutlich mehr geben, aber das Internet bewahrt uns ja vor der Schrecken des öffentlich rechtlichen Rundfunks. Noch immer frage ich mich, warum ich als Metaler überhaupt Rundfunkgebühren zahlen muss. Hat irgendeiner von Euch schon mal eine richtige Metal-Sendung im öffentlich rechtlichen Rundfunk gehört ? Also in Baden-Württemberg werde ich da leider nicht verwöhnt. Falls jemand Sender empfehlen möchte die Heavy Metal spielen tut Euch keinen Zwang und postet Frequenz / Sender ins Gästebuch. Die restlichen Besucher werden Euch dankbar sein.

    Plattensammlung: Kern der Metallischen Leidenschaft, gleichwertig mit der Kutte und direkt nach „Konzertbesuch“

    Poison: DIE Poserband schlechthin. Das kann man jetzt als Kompliment auffassen. Man kann auch Metal OHNE Eier spielen oder irgendwelche Spandexhosen tragen oder die halblangen Haare mit Haarspray zu komischen Frisuren auftürmen. Man kann das ganze dann auch noch cool finden... Als Metalhead sage ich dazu nur eines, es gibt ein, zwei Wochen im Jahr da ist das durchaus okay. Aber Fasching ist irgendwann auch zu Ende und deshalb quält mich bitte nicht das ganze Jahr durch.

    Poser: Es gibt hier die klassischen Poser (siehe Poison) die geschminkt mit komischen Frisuren, Cowboyhüten, Spandexhosen und tuffigen Hemden durch das Metal-Universum stolpern. Es ist nicht ganz geklärt, wer bei den Metalheads mehr Zielscheibe des Spotts ist Gother (stirb doch einfach....), Emos oder die klassischen Poser... Dazu gibt es noch die Möchtegern Anti Poser aus dem True Metal Bereich (Whimps and Posers leave the hall...), die mit ihren tollen T-Shirts gegen die Poser vorgehen möchten. Das könnte ja sogar funktionieren, wenn man nicht immer so einen Art Theater-Auftritt auf der Bühne zelebrieren würde (Bier hoch leben lassen, Muskeln zeigen, den amerikanischen Freiheitskampf glorifizieren etc....). Jungs spielt Metal, haut rein und haltet ansonsten einfach die Schnauze und macht vor allem keine T-Shirts / Songs mehr bei denen der Begriff „Poser“ vorkommt. Danke !

    Public Viewing: Aus dem englischen, bezeichnet die öffentliche Leichenbeschau oder auch die Aufbahrung von Leichen. Findet jedes Jahr als Mega-Event zum Pfingstwochenende in Leipzig statt und nennt sich dort WGT (Wave-Gotik-Treffen).


    Queensryche: Was macht man, wenn man so viel zu erzählen hat, dass der Text nicht mehr in einen Song passt ? Man geht entweder in eine Talkshow redet sich leer oder man macht ein Konzeptalbum, welches man dann mit einem netten Zeichentrickfilm unterlegt. Okay das Konzept ist nicht wirklich neu (Pink Floyd), aber wenn es so gut funktioniert, wie bei der Operation Mindcrime I (über Part II breiten wir mal lieber den Mantel des Schweigens) ist das völlig in Ordnung. Schade nur, dass man mit einer so brillanten Ansammlung von Musikern und einem solch außergewöhnlichen Sänger so eine Riesen Sammlung an Schrott Alben veröffentlicht. Das geht besser...


    RebstOCK: Jesus sprach: Ich bin der Weinstock und ihr seid die Reben. Die Jungfrauen von Vermin sagten darauf hin: Kommt aufs RebstOCK (-festival) und ihr müsst weinen.

    Rock: Irgendeine komische Unterart des Metals. Nicht wirklich bedeutsam ;-)

    Runde, die: Hier: In jeder Metal- oder Gotendisco gibt es eine Route, die durch alle Räumlichkeiten führt. Diese Runde dient dem „Sehen und gesehen werden“, so kann man den die Zahl der anwesenden Gäste und die Größe des Bekanntenkreises einer Person daran abschätzen, wie lange sie/er braucht, diesen Weg zurückzulegen.

    Running Wild: Reichlich dubiose Metalband. Galt früher mal mit als Speerspitze des deutschen Metals. Zu dieser Zeit durften auch noch mehr oder weniger gute Drummer in dieser Band ihr Werk tun. Nachdem aber ständig irgendwelche Bandmitglieder die Schnauze vom Despoten Rock´n´Rolf voll hatten. Also entschloss sich Rolf die störenden Drummer zu entfernen und ersetzte diese durch den brillanten Drumcomputer Angelo Sasso. Interessant wird die anschließende Aussage die Rolf tätigte und in der er Angelo Sasso als besten Drummer bezeichnete mit dem er je zusammen gearbeitet habe (kann also nicht mit Microsoft Technik bestückt sein). Man muss sich hier schon fragen wie gut die vorherigen Drummer der Band tatsächlich waren. Leider war das nicht die einzige Neuerung die bei Running Wild Einzug hielt. In der Folge wurden die ehemals guten Livegigs durch eine Art Hut Modenshow ersetzt. Falls jemand Interesse an einer Modenshow hat bei der ab und an mal etwas Gitarre zu hören ist wünsche ich viel Spaß. „Normalen“ Metalheads seien andere Bands ans Herz gelegt.


    Sacred Steele: Genug gejammert über schlechten Metal. Es gibt tatsächlich noch Bands, die noch richtigen Metal ohne jegliche Anbiederung an den Mainstream spielen und angenehmer Weise kommt diese Band nicht nur aus Deutschland, sondern auch noch aus unserer Heimat Ludwigsburg.

    Sagrotan(TM): (Un)entberlich für jedes Festival. Wird unter- oder überschätzt. Dazwischen gibt es nichts. Man benötigt es entweder um sich in einem Dixi häuslich einzurichten (Überschätzung) oder um sich darüber lustig zu machen oder Zweckentfremdungen zu erfinden (Unterschätzung).

    Sanctuary: Die Vorgängerband von Nevermore und immer noch fragen wir uns, wie man eine solch gute Band aufgeben konnte. Ist aber auch einfach zu erklären, wer schafft es schon im hohen Alter mit seiner Stimme noch so hoch zu kommen ?

    Satan: Eines Tages stritt sich der amerikanische Weihnachtsmann Santa Claus mit seinem europäischen Kollegen Santa Horscht um das Weihnachtsgeld. Beide wollten miteinander nichts mehr zu tun haben und so entschloss sich Santa Horscht zu einer Namensänderung. Und an wen glaubt man in Metalkreisen heute noch ?

    Security: xxx

    Slayer: Eine der Bands, die sich auch über die Laufe der Jahre relativ treu geblieben ist. Aber leider nur relativ, die letzten paar Alben waren leider auch schon leicht New Metal lastig. Und auch die letzten paar Bands die Slayer auf den letzten Touren begleitet haben, waren für echte Metalheads doch sehr gewöhnungsbedürftig. Die Band hat sich in einer Frustphase gegründet. In den frühen 80ern trank diese Band in einer Garage immer wieder jede Menge Bier. Irgendwann fragte einer der Freunde, ob denn noch ein Bier da wäre. Als Antwort bekam er nur die Antwort „`S leer“. Daraufhin wurde er wütend und schlug mehrfach mit der Faust gegen das Garagentor. Somit war das Drumming von Slayer geboren. Der Satz wurde logischer Weise Bandname. Noch heute rennen viele Metalheads auf Festivals rum und versuchen mit dem Schrei „Slayer“ ein neues Bier zu bekommen. Leider versteht dies niemand mehr oder es hat keiner mehr ein Bier übrig. Traurig, traurig.....

    Sodom: Deutsche Thrash Metalband, die sich ihre Themen aus den Niederungen der deutschen Gesellschaft zieht: Krieg, Sex mit Gummipuppen, Alkohol und die Zeugen Jehovas. Leider hat sich die Band irgendwann im Vollsuff zu einem Waldspaziergang entschlossen und kamen nicht mehr zusammen aus dem Labyrinth der Bäume zurück. Seitdem hat sich der Sänger der Band selbständig gemacht und singt jetzt unter den Namen Tom Angelripper nur noch über Alkohol um über den schmerzhaften Verlust seiner Bandkameraden hinweg zu kommen. Um die vielen Alkoholleichen in Wacken wieder auf den richtigen Weg zu führen singt Tom die armen besoffenen Schäfchen kurz vor Toreschluss des Festivals alle armen Seelen wieder in ihr Zelt.


    Thrash Metal: Thrash Metal wird von schizophrenen Musikern gespielt, die ihre Gitarren so lieben bzw. hassen, dass sie ihr geliebtes Instrument schlagen. Es handelt sich also hierbei um eine Art sadomasochistische Beziehung. Dies spielt auch in den Texten eine beherrschende Rolle, so wird sehr oft über Gewalt und Krieg gesungen.

    Thrashers Germany: Elitärer, herumpöbelnder Haufen

    Timing: Von Drummern vielfach unterschätzte Eigenschaft, das Tempo bzw. den Zeitpunkt des Schlages richtig zu treffen. Und es handelt sich nicht um eine Stadt in China...

    Twisted Sister: Man kombiniere Ozzy Osbourne mit Thomas Anders und Frau Schneider aus dem Nachbarhaus, werfe das ganze in einen Farbtopf, federe das Gesamtprodukt und schicke das selbe erst zur Apotheke und rüste das Endergebnis dann mit mehreren Äxten aus. Fertig ist diee Schneider... Und auch wenn man noch so oft den Spruch „wir wolln`s nicht mehr nehmen“ auf der Bühne schreit, bleiben doch mehr als gewisse Restzweifel. Das Schlimmste an Twisted Sister ist jedoch, dass seit dem ersten Auftritt in Balingen jedes mal der gleiche Song in der Unterführung zum Festivalgelände zum schlechtesten gegeben wird. Nein Leute es ist ernst gemeint „Wir könn`s nicht mehr hören, nimmer mehr....“


    Unbehagen: Befällt einen immer, wenn man nachts auf einen Festival kacken muss, keine Taschenlampe hat und es auch sonst keine Lichtquelle gibt.

    Underground: Viele beschworenes Gütesiegel für kleine Bands, die sonst keiner kennt, außer den Stammfans. Leider muss man dazu bemerken, dass „Gütesiegel“ hier teils nur bedingt für „Gut“ steht, eher für XXX, was auch nicht unbedingt tragisch ist. Diese Bands haben jedoch im Internet-und MP3-Zeitalter wesentlich bessere Chancen auf die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit.

    Unsicherheit: Vertrage ich das nächste Bier noch, oder etwa nicht ?? Ach auch egal, Hauptsache es schmeckt und Aspirin ist mit Sicherheit auch noch greifbar....

    Untalentiert: Hier sollte man zwischen untalentierten Metalern und untalentierten Musikern unterscheiden. Untalentierte Metaler schaffen es immer noch als talentierte Musiker bei den meisten populären Musikrichtungen durch zugehen.

    Uriah Heep: Die ewige Band, schon hundert mal tot gesagt, aber irgendwie immer noch am Leben, ähnlich wie alle anderen schwarz gekleideten Frauen. Außerdem die einzige halbwegs Metalband, die es auch geschafft hat sich in alle Pfadfinderlager und Jugendorganisationen ein zu schleichen „She came to me one morning...“


    Vader: Nicht zu verwechseln mit der dänischen Band d:a:d. oder dem gleichnamigen Elternteil.... Vader sind von Polen und bringen Tod und Verwüstung über Europa und das mit nicht all zu schlechter Musik.

    Venom: Gelten mit Fug und Recht als Begründer des Black Metal und zeigten auch schon von Beginn an alle wichtigen Eigenschaften, die eine Black Metal Band haben muss. Kein drumming, einen schlechten Sänger und gaaaaannnnnzzz gaaaaannnnnzzz viel Image. Wem das reicht, der möge mit glücklich werden. Und wer die Frechheit besitzt diese Band in den NWoBHM ein zu gruppieren, der möge einfach zum Teufel gehen.

    VermIn: Herz – Geist – Eier


    Wacken: Kacken in Wacken war irgendwie das erste was mir zu diesem Begriff in den Sinn kam. Wobei man nicht sagen muss, dass dieses Festival zwangsweise Scheiße ist. Also wenn es nicht zu warm ist, muss man sich nicht durch eine Staubwüste kämpfen und wenn es nicht regnet braucht man auch keine Stelzen um wenigstens seinen Schritt vom Schlamm fern zu halten. Und das Steakläuft noch frisch über die Wiese....

    Weltuntergang: Kommt jedes Jahr vor, oder zumindest habe ich das Gefühl, wenn ich ab Ende August einkaufen gehe und in jedem Kaufhaus mit irgendwelcher Weihnachtsmusik berieselt werde. Man hat das Gefühl sobald Wacken vorbei ist, fängt schon Weihnachten an.

    WOM (World Of Motorcycles): Großraumdisco in Hechingen, die einmal im Monat von den Balinger Provinzmetallern heimgesucht wird, wenn die „Schwarze Nacht“ stattfindet. Das ganze ist dann eine kuriose Mischung aus Anhängern sämtlicher Metalsparten, Goths, und gaffender Normalos, die die Goten ansabbern, die ihrer *hust* Bekleidung nach das Event rein optisch mit einer Fetischparty verwechselt haben. Für die dort ansässigen „Schwarzen“ hat die Party wohl ein einzigartiges Flair, da jeder jeden kennt und mit jedem 3. mal in der Kiste war.

    Würgen: Kommt mir jedes mal, wenn ich zu viel Alkohol trinke und anschließend mit Tütenzwiebelsuppe nachspüle. Kann aber auch vorkommen, wenn ich irgend welche Vollidioten sehe, die ihre viel zu weiten Hosen in der Kniekehle tragen.


    Xylophon: Ein Instrument, dass ab und an wirklich Metal ist, oder zumindest die Plättchen sind aus Metall.


    Yngwie Malmsteen: Würde normaler Weise unter M stehen, aber da steht nun mal schon so viel und daher nun hier.
    Positiv ist auf jeden Fall, dass der Mann Gitarre spielen kann, negativ dagegen, dass er meint, das bei jedem Live-Auftritt in einem mindestens sieben minütigen Solo beweisen zu müssen.


    Zäh: Fast alle zu lang geratenen Soli, die dem nicht geneigten Zuhörer über einen viel zu langen Zeitraum während eines Live-Auftritts quälen. In der Zeit könnte man einen weiteren geilen Song spielen, zumindest wenn man noch einen hätte....

    Zelt: Besteht aus Stangen und Stoff, das Zelt hat eine Selbstverteidigungsanlage integriert (Stolperdraht) und kann nach zu ausgiebigem Gebrauch auf dem Zeltplatz einfach verbrannt werden.
    Viele Menschen, die Geschlechtsverkehr in dieser Behausung hatten, hatten auch noch neun Monate später Erinnerungen an diesen Akt, entweder durch den Sand der immer noch in einigen Körperöffnungen zu finden ist oder aber durch einen Nachwuchs, der einen noch viel länger quälen kann.

    Zombie, Rob: Komischer Mensch mit lustiger Frisur, der eine Art von Musik darbringt, die einigen Menschen ganz gut gefällt.
    Bedeutender für alle Metalhörigen dürfte allerdings das filmische Schaffen des Herren sein.

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